An Holzpellets wird es uns in Zukunft nicht mangeln. Pellets werden aus einem Rohstoff hergestellt, der reichlich verfügbar und zudem erneuerbare ist.
Laut dem deutschen Pelletinstitut befinden sich allein in Deutschland derzeit 60 Produktionsstandorte für Holzpellets. Das Holz für die Pellets-Produktion wird fast ausschließlich durch die Sägeindustrie in Form von Sägeabfällen und Resthölzern bereitgestellt. 2010 lag der Verbrauch an Resthölzern für die Herstellung von Holzpellets in Deutschland bei 1,2 Millionen Tonnen.
Sollte der Bedarf an Holzpellets unerwartet stark wachsen, könnten auch die Produktionskapazitäten relativ schnell ausgebaut werden. Wie Sie weiter unten noch lesen werden sind Rohstoffe reichlich vorhanden und der technische Aufwand zur Produktion von Holzpellets ist eher als gering einzustufen. Bis jetzt sind wir jedoch noch weit entfernt die aktuellen Kapazitäten voll auszureizen.
reiche Holzreserven in Deutschland
Mit rund 3,5 Milliarden Kubikmetern, hat Deutschland die größten Holzvorräte Europas. Jedes Jahr kommen nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über 120 Millionen Kubikmeter neu hinzu. Der Gesamtverbrauch an Holz
Tipp: Wer sich für die Entwicklung unserer Holzreserven interessiert, findet auf der entsprechenden Webseite Bundeswaldinventur.de des BMELV reichlich tiefgreifende Informationen und Statistiken dazu. http://www.bundeswaldinventur.de/
Alternative Versorgung Holz für die Pellet-Produktion
Bis zu 10 Millionen Tonnen Pellets-Holz könnten in Zukunft durch den Einsatz von Agrar-Energieholz-Plantagen bereitgestellt werden. Auf solchen nachhaltig bewirtschafteten Plantagen, werden durch Landwirte Baumarten mit einer sehr hohen Wuchsleistung angepflanzt. Diese Bäume können dann alle 3 bis 10 Jahre zurückgeschnitten werden, um dann erneut auszutreiben. Der Ertrag liegt pro Ernte bei bis zu 15 Tonnen Holz pro Hektar und Jahr.
Tipp: Wenn Sie mehr über Agrar-Energieholz erfahren möchten, Besuchen Sie die Seite des Deutschen Pelletinstituts. Den entsprechenden Beitrag können Sie unter http://www.depi.de/rohstoffpotenziale-weitere.php abrufen.