Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen plant Medienberichten zu Folge die Lärmschutzwände entlang der Autobahnkilometer mit Photovoltaik Anlagen zur Gewinnung von Strom auszustatten. Informationen der Bild-Zeitung nach will Innenminister Jürgen Rüttgers in den kommenden 24 Monaten prüfen lassen, an welchen Abschnitten PV Anlagen am sinnvollsten sind.
Der aus den geplanten Anlagen gewonnene Strom soll neben der Beleuchtung von Straßen und Tunnelanlagen auch in Kooperation mit den regionalen Stadtwerken zur Einspeisung ins Stromnetz genutzt werden.
Als Vorbild dieses Vorhabens dient ein mit Solaranlagen bestückte Abschnitt an der A31 nahe der niedersächsischen Stadt Emden. Rüttgers plant im Falle einer zweiten Amtszeit (Landtagswahl Nordrhein- Westfalen 9. Mai) NRW zum umweltfreundlichsten Industrielands in Deutschland und Europa zu machen, beziehungsweise den Umbau zu diesem voranzutreiben.
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Am Berliner Autobahnring sollen PV-Lärmschutzwände entstehen. Diese bisher größte Anlage wird auf 25 Mio € Investitionsvolumen geschätzt. Die Idee: mit einem Teil der Rendite aus dem Betrieb der Anlage soll die Vergrößerung der ohnehin geplanten Lärmschutzwände finanziert werden. Auf diesem Wege können die Anwohner der Gemeinde Michendorf mehr Lärmschutz erlangen, als vom Gesetzgeber vorgesehen und vom Steuerzahler zu finanzieren – ein zukunfsweisendes Modell!